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Gratis

Gratis-Pflegebox: was steckt wirklich dahinter?

„Gratis“ klingt nach Werbeversprechen — ist hier aber rechtlich korrekt: die Pflegekasse zahlt die Pflegebox direkt an den Lieferanten. Für Sie als Versicherte fällt kein Eigenanteil an, solange die 42-€-Pauschale ausreicht.

Stand: 2026-05-17 · Redaktion pflegebox-gesundheit.de

Was „gratis“ heißt — und was nicht

Bei der Pflegebox bedeutet „gratis“ konkret: Sie zahlen nichts an den Anbieter, weder Vorkasse, Versand noch Eigenanteil. Die monatlichen 42 € sind eine Pflichtleistung der Pflegekasse — sie verschwinden also nicht „ins Nichts“, sondern werden zwischen Kasse und Anbieter abgerechnet.

Voraussetzungen

  • Anerkannter Pflegegrad 1 bis 5
  • Pflege in häuslicher Umgebung
  • Konfiguration der Box innerhalb der 42-€-Pauschale

Wann „gratis“ kritisch wird

Manche Anbieter werben mit „Premium-Pflegebox gratis“ und packen Produkte hinein, die nicht erstattungsfähig sind — der Eigenanteil verbirgt sich dann in der monatlichen Rechnung. Achten Sie auf die Hilfsmittelverzeichnis-Nummer bei jedem Produkt. Sanus+ listet diese transparent.

Synonyme zu „gratis“

„Gratis Pflegebox“, „kostenlose Pflegebox“, „zuzahlungsfreie Pflegebox“ und „kostenloses Pflegepaket“ meinen alle dasselbe: die monatliche Pflegehilfsmittel-Pauschale nach § 40 Abs. 2 SGB XI.