Pflegebox-Anbieter wechseln
Der Wechsel des Pflegebox-Anbieters ist jederzeit möglich — und einfacher, als viele denken. Wichtig ist nur, dass die Versorgung nicht abreißt.
Stand: 2026-05-17 · Redaktion pflegebox-gesundheit.de
Wann ein Wechsel sinnvoll ist
- Lieferqualität schwankt oder Lieferungen kommen verspätet.
- Konfiguration ist starr — keine individuellen Anpassungen möglich.
- Kundenservice ist schwer erreichbar.
- Mindestlaufzeit oder Eigenanteil wurden „dazu interpretiert“.
- Sortiment passt nicht zur Pflegesituation.
Wechsel in 4 Schritten
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Neuen Anbieter wählen
Anhand Ihrer Kriterien — z.B. Sanus+. Achten Sie auf Zulassung und Antragsservice.
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Beim neuen Anbieter anmelden
Pflegegrad bestätigen, Pflegekassen-Daten angeben, Vollmacht erteilen.
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Alten Vertrag kündigen
Schriftlich zum Monatsende. Bei seriösen Anbietern keine Mindestlaufzeit — Wechsel sofort möglich.
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Pflegekasse informiert
Der neue Anbieter informiert die Pflegekasse über den Wechsel. Sie müssen nichts weiter tun.
Versorgungslücke vermeiden
Planen Sie den Wechsel so, dass die letzte Lieferung des alten Anbieters und die erste
Lieferung des neuen Anbieters in unterschiedlichen Monaten erfolgen — sonst rechnen
beide Anbieter mit der Pflegekasse ab, und es entstehen Rückforderungen.
Pflegekasse muss nichts genehmigen
Der Wechsel des Lieferanten ist keine neue Leistung — die Pflegekasse muss nichts erneut bewilligen. Eine einmalige Vollmacht für den neuen Anbieter reicht.