Pflegemittelbox in der Apotheke
Manche Apotheken bieten die monatliche Pflegehilfsmittel-Lieferung lokal an. Das kann sinnvoll sein — hat aber gegenüber Online-Anbietern Nachteile, vor allem beim Antrag.
Stand: 2026-05-17 · Redaktion pflegebox-gesundheit.de
So funktioniert die Pflegemittelbox in der Apotheke
- Sie sprechen die Apotheke an und vereinbaren eine monatliche Box.
- Bei vielen Apotheken müssen Sie den Antrag selbst bei der Pflegekasse stellen.
- Sie bezahlen die Box in der Regel zuerst — und reichen Belege bei der Pflegekasse ein.
- Die Kasse erstattet bis zur 42-€-Pauschale im Nachhinein.
Vorteile
- Persönlicher Ansprechpartner vor Ort.
- Schnelle Korrektur bei falscher Größe oder Produkt.
- Kombination mit bestehender Apotheken-Beratung möglich.
Nachteile
- Vorkasse: Sie zahlen zuerst, Kasse erstattet später.
- Antrag: meist müssen Sie ihn selbst stellen.
- Aufwand: Belege sammeln, monatlich einreichen.
- Sortiment oft kleiner als bei spezialisierten Online-Lieferanten.
Wann lohnt sich die Apotheke?
Wenn Sie ohnehin eine enge Apotheken-Beziehung haben und die Bürokratie kein Hindernis ist. In allen anderen Fällen ist ein Online-Lieferant wie Sanus+ administrativ leichter — er rechnet direkt mit der Pflegekasse ab und stellt den Antrag.